«Der Welt abgeschaut» Cartoonmuseum Basel 21.3.—30.8.2020
Kuratiert von Annette Gehrig Der 1976 in Luzern geborene Künstler Christoph Fischer studierte am Lehrerseminar sowie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern und arbeitet seit 2002 als selbstständiger Zeichner und Illustrator, unter anderem für «NZZ», «WOZ» und «Reportagen». Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist das Leben von gesellschaftlich Benachteiligten, das er in gezeichneten Reportagen wie «Chicago Westside» (2011) und «Auf der langen Bank» (2012) sensibel porträtiert. Auch seine Betonskulptur für den Luzerner Strassenwischer Heinz Gilli sowie seine Fahrradreisen, etwa von Chicago nach San Francisco, prägen sein künstlerisches Schaffen. Das Cartoonmuseum Basel zeigt eine umfassende Werkschau, begleitet von der Publikation «Während ich schlief» mit gezeichneten Traumbildern.
«Kinderzimmer Zeichnungen» Ausstellungsraum B74 September 2021
Teil einer Gruppenausstellung, kuratiert von Christian Frehner
«Heinz» Kunsthalle Luzern 25.08.–17.09.2017
Kuratiert von Michael Sutter Der Luzerner Künstler Christoph Fischer (*1976) arbeitete drei Jahre intensiv an der Betonskulptur «Heinz», die 2016 auf dem Kreuzstutz-Kreisel enthüllt wurde. Der Ort vor seinem Atelier inspirierte ihn durch vielfältige Alltagsszenen rund um den Verkehrsknotenpunkt. Die Skulptur ehrt den langjährigen Strassenwischer Heinz Gilli und wurde zu einem markanten Wahrzeichen Luzerns. Eine Ausstellung in der Kunsthalle Luzern sowie die Publikation «Heinz statt Blumen» geben Einblick in den umfangreichen Entstehungsprozess.
Kuratiert von Gabi Widmer Die Gross-Statue zeigt den pensionierten Strassenwischer Heinz Gilli, der Jahrzehnte lang um den Kreisel herum gearbeitet hat. Betonguss ab 1:1 Gips-Positiv: Kunstbetrieb AG, Münchenstein Hervorgegangen aus Wettbewerb des Vereins BaBeL.Die Ausstellung „think positive“ zeigt zehn grossformatige Schwarz-Weiss-Zeichnungen, die wie Fassaden im Raum stehen und eine inszenierte Welt von Heiterkeit erlebbar machen. Die Motive greifen stereotype Bilder aus Konsum- und Arbeitswelten auf und konfrontieren das Publikum mit allgegenwärtigem Optimismus, der teils auch subtil gebrochen wird. Christoph Fischer untersucht dabei die emotionale Wirkung solcher Bildwelten und hinterfragt durch Vergrösserung und Reduktion auf Schwarz-Weiss deren inszenierten Charakter. *]:pointer-events-auto scroll-mt-(--header-height)" dir="auto" data-turn-id="87d05371-cc29-4a08-84cf-2b5dfc9d0fb8" data-testid="conversation-turn-5" data-scroll-anchor="false" data-turn="user">